Engagiert aus Prinzip

Wir handeln verantwortungsvoll gegenüber Mensch und Natur. Und tun dies bei OTTO nicht, weil das gerade im Trend liegt. Sondern aus Überzeugung. Seit mehr als 25 Jahren.

Als weltweit aufgestellte Unternehmensgruppe mit 123 wesentlichen Gesellschaften in 20 Ländern engagiert sich die Otto Group für umwelt- und sozialverträgliches Wirtschaften. Sie stellt sicher, dass sich das Verhalten der Mitarbeiter an ethischen Grundsätzen ausrichtet – über alle kulturellen und geografischen Grenzen hinweg. Für die OTTO (GmbH & Co KG), als Teil der Otto Group, gelten diese Grundsätze nachhaltigen Wirtschaftens gleichermaßen.

Engagement

Für die konkrete Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele hat die Otto Group die CR-Strategie 2020 entwickelt, die die wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen und Ziele definiert. Als Dachkonzept umfasst diese fünf spezifische Teilstrategien aus den Handlungsfeldern Sortiment und Kunde, Klima und Umwelt sowie Lieferkette. Dazu gehören eine Klimaschutzstrategie zur CO²-Reduzierung, ein Sozialprogramm für die Einhaltung sozialer und ökologischer Mindeststandards bei den Lieferanten, eine Textil- und Hartwarenstrategie für den Einsatz nachhaltiger Rohstoffe in den Sortimenten sowie eine Papierstrategie für die Verwendung FSC®-zertifizierter Kataloge und Werbemittel.

Eine Nachhaltigkeitsrichtlinie der Otto Group regelt die konkrete Umsetzung und gilt für alle Konzernunternehmen im Handel – damit auch für OTTO. Sämtliche Vorgaben für Corporate Responsibility sind darin gebündelt. So gibt es beispielsweise Vorgaben zur Einhaltung von Sozialstandards in der Lieferkette (z.B. Verbot von Sandblasting und Verpflichtung zur Einhaltung eines Verhaltenskodex), Vorgaben für den Arten- und Tierschutz (z.B. wird der Verkauf von Waren mit Echtpelzbestandteilen seit 1991 ausgeschlossen, Verbot für die Verwendung von Federn und Daunen aus Lebendrupf) sowie Regelungen für den Einsatz nachhaltiger Baumwolle.


Klima und Umwelt

Das Handlungsfeld Klima und Umwelt unterteilt sich in die Klimaschutz- und Papierstrategie.

OTTO verfolgt konsequent das Ziel, CO² in allen Kernprozessen des Unternehmens zu reduzieren statt zu kompensieren. Entsprechend der Klimaschutzstrategie sollen bis 2020 insgesamt 50% der standort-, transport- und mobilitätsbedingten CO²-Emissionen eingespart werden. Basis für diese Erhebung sind die Daten des Jahres 2006. Bereits im Kalenderjahr 2013 konnten wir unsere CO²-Emissionen um 16% reduzieren (bereinigte, relativ zu den Leistungseinheiten dargestellte CO²-Emissionen). Durch verschiedene Maßnahmen bauen wir diese Reduzierung in den nächsten Jahren aus: Bei unseren Transporten ersetzen wir immer mehr CO²-intensive Luftfracht durch Schiffstransporte. Bei der Auslieferung an unsere Kunden achten wir auf eine noch bessere Auslastung der Fahrzeuge und einen modernen, spritsparenden Fuhrpark. Auch unsere Mitarbeiter helfen aktiv beim Klimaschutz mit. An unserem Standort Hamburg konnte in einem Energieexperiment gezeigt werden, dass alleine durch bewusstes Verhalten über 20% Energie eingespart werden kann.

Ziel der Papierstrategie ist es, bis 2020 den Anteil an FSC-zertifiziertem Papier für Kataloge und Werbemittel auf 50% zu erhöhen, die bereits jetzt nach ökologischen Gesichtspunkten produziert werden. Wichtige Maßnahmen sind zudem die Verkleinerung von Format und Grammatur der Kataloge und der Einsatz von bis zu 25% Recyclingpapier. Auch bei unserer täglichen Arbeit machen wir keine Ausnahme: 80% der Büropapiere bestehen aus Recyclingmaterial, die restlichen Büropapiere sind FSC®-zertifiziert.


Sortiment und Kunde

Das Handlungsfeld Sortiment und Kunde unterteilt sich in die Textil- und Hartwarenstrategie.

Die Textilstrategie verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2020 das benötigte Baumwollkontingent für die Produktion der OTTO-Eigensortimente zu 100% auf nachhaltige Baumwolle umzustellen. 2013 lag der Anteil an nachhaltiger Baumwolle am gesamten georderten Baumwollkontingent für die Produktion der Eigensortimente bei ca. 27%. Dabei stammen rund 3% aus Bio-Baumwolle und 24% aus der Initiative »Cotton made in Africa«. Den Anteil nachhaltiger Baumwolle will OTTO auch zukünftig weiter ausbauen. Fokussiert wird dabei hauptsächlich die Initiative »Cotton made in Africa«, um so die Umwelt zu schonen und die Lebensbedingungen afrikanischer Baumwollbauern in Subsahara gezielt und nachhaltig zu verbessern.



Im Rahmen der Hartwarenstrategie streben wir bis 2020 innerhalb unserer Möbelsortimente das Ziel an, 100% der Artikel aus FSC®-zertifiziertem Holz zu produzieren. 2013 ist der Anteil an FSC®-zertifizierten Holzmöbeln am Gesamtsortiment auf knapp 35% gestiegen. Ein erster Meilenstein konnte bereits 2014 erreicht werden, indem alle auf otto.de angebotenen Massivholzmöbel FSC®-zertifiziert sind.

Insgesamt liegt OTTO beim Einsatz nachhaltiger Baumwolle und FSC®-zertifizierter Holzmöbel deutlich über den selbst gesteckten Zielen. Das Thema Nachhaltigkeit konnte bereits über alle Sortimente hinweg definiert werden und ist somit integraler Bestandteil des Geschäftsmodells – dies zeigt sich auch an der deutlich gestiegenen Anzahl von über 16.000 nachhaltigen Produkten im OTTO-Sortiment.


Lieferkette

Beim Thema Sozialstandards in der Lieferkette ist die Einzelgesellschaft OTTO vollständig in die Programme der Otto Group eingebettet. Langfristig wollen wir alle Lieferanten für Eigen- und Lizenzmarken in das Sozialmanagement der Otto Group einbeziehen. Anfang 2013 ist in der Otto Group ein konzernweites neues Sozialprogramm in Kraft getreten, welches einen deutlich erweiterten Geltungsbereich berücksichtigt und für alle Konzernunternehmen gilt. Eine Sozialdatenbank, die Daten der Lieferantenaudits enthält, dient als Kontrollinstrument des Sozialmanagements bei der Otto Group. Der Konzernvorstand und die Geschäftsführung der Konzernunternehmen werden dreimal jährlich über den aktuellen Stand der Zielerreichung informiert.

Grundlegendes Ziel des neuen Sozialprogramms der Otto Group ist die Integration aller Lieferanten für Eigen- und Lizenzmarken in den von der BSCI (Business Social Compliance Initiative) definierten Risikoländern. Darüber hinaus werden Lieferanten durch gezielte Qualifikationen weiterentwickelt. Diese Ziele werden durch ein dreistufiges Modell erreicht:

Stufe 1: Basisprogramm

Erster Schritt ist das Entry Assessment, das alle Fabriken durchlaufen müssen. Bei Importeuren wird auch eine aktive BSCI-Mitgliedschaft akzeptiert. Besteht die Fabrik das Assessment, ist eine Zusammenarbeit möglich. Verstöße gegen den Code of Conduct führen zum Ausschluss einer Zusammenarbeit. Nach zwölf Monaten wird bzgl. der vollständigen Einhaltung des Code of Conducts dann zwischen einem Self Assessment (für Lieferanten für Technik und Einrichten) und einem Progress Assessment (für alle weiteren Lieferanten) entschieden. Bei Vorlage gültiger Zertifikate, wie z.B. SA8000, EICC oder WRAP wird kein Assessment verlangt.

Stufe 2: Entwicklungsprogramm

Diese zweite Stufe hat zum Ziel, wichtige Lieferanten so weit zu entwickeln, dass sie ein BSCI-Audit mit dem besten Ergebnis »gut« erzielen oder eine SA8000- Zertifizierung erhalten. Dafür bietet die Otto Group ein Qualifizierungsprogramm an, das Workshops, E-Learnings, Webinars, Hausaufgaben und Vor-Ort-Besuche umfasst.

Stufe 3: Exzellenzprogamm

Das neue Sozialprogramm sieht in der dritten Stufe ab 2014 vor, ausgewählte Fabriken in das Exzellenzprogramm aufzunehmen. Dort geht es um eine ganzheitliche Qualifizierung der Fabriken, die neben sozialen auch ökologische und ökonomische Themen, wie z.B. Klimaschutz, Chemikalieneinsatz, Qualität und Produktivität, umfasst.


Kommunikation und Dialog mit dem Kunden

Offene Kommunikation und Partizipation im kritisch konstruktiven Dialog mit unseren Stakeholdern sind für uns unverzichtbar, um uns im Bereich Nachhaltigkeit stetig weiterzuentwickeln und auf der Konsumentenseite Bewusstsein für dieses Thema zu fördern. Auch unser Vertriebspersonal wird in nachhaltigen Themen geschult und bekommt Anreize, das Thema den Kunden gegenüber weiter voranzutreiben.

Ein Leuchtturmprojekt ist das 2014 ins Leben gerufene Projekt »Platz schaffen mit Herz«. Hier können nicht mehr getragenen Kleidungsstücke und Schuhe portofrei über Hermes an OTTO geschickt werden. Mit den Erlösen aus der Kleiderspende unterstützen wir soziale und ökologische Projekte der Förderpartner »Cotton made in Africa«, Welthungerhilfe und Naturschutzbund Deutschland (NABU). Zukünftig wird dieses Projekt weiter ausgebaut um langfristig neue Projekte zu fördern und um stärker auf den Ressourcenschutz einzahlen zu können. So plant OTTO beispielsweise aus den Fasern der gespendeten Kleidung neue Textilien zu gewinnen und damit Rohstoffkreisläufe zu schließen.

Darüber hinaus ist es uns wichtig, den Dialog mit Kunden und Stakeholdern auch online auf utopia.de zu führen. Über ein Unternehmenspräsenzprofil auf dieser Social Media-Plattform versuchen wir nachhaltigen Konsum sowie nachhaltige Projekte zu fördern und stehen dort in regem Austausch mit unseren Stakeholdern.

Für die Zukunft steht im Fokus, Multiplikatoren noch stärker einzubinden und über verschiedene Plattformen mit einer größeren Reichweite Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit zu generieren. Ziel ist es, das Thema in der breiten Öffentlichkeit zu verankern und damit zu einem Umdenken in der Gesellschaft anzuregen.

 
 
Eco. Gefunden auf otto.de

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FAQs zum Thema Nachhaltigkeit

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Die OTTO Kleiderspende

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