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Wie kommt der Trend in den Schrank?

Dreimal jährlich präsentiert OTTO neueste Trends aus aller Welt in den Bereichen Mode, Einrichten und Technik. Qualität, Aktualität, Zuverlässigkeit und ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis bestimmen das OTTO-Angebot. Ein ausgefeilter Prozess ist notwendig, um den Trend aufzuspüren, zu produzieren und zu einem angemessenen Preis im Katalog anzubieten. Wie dies funktioniert, wird beispielhaft am Bereich Textilien erklärt.

Mehrmals im Jahr gehen OTTO-Einkäufer auf den sogenannten „Store-Check”. So heißt der professionelle Bummel durch Straßen internationaler Metropolen wie London, Paris, Amsterdam und New York. Er führt durch Boutiquen und über Flohmärkte. Die Einkäufer spüren das ganze Jahr über neue Trends auf. Dies gewährleistet höchste Aktualität der Katalog-Kollektionen. Das Otto Design House in London, Hamburg und Hongkong sammelt das ganze Jahr über Informationen von Modemessen, aus Mode-Journalen, etc., sucht die Farben der Saison und entwirft Kollektionsvorschläge für die nächste Saison. Zum Musterungstermin werden alle Ideen präsentiert. Einkauf und Qualitätsentwicklung prüfen die Umsetzbarkeit der für den Katalog vorgeschlagenen Artikel, denn nicht nur das Design, auch das Material muss stimmen. Entschieden wird bei dieser Gelegenheit ebenfalls, welcher der OTTO-Lieferanten aus 46 Ländern den jeweiligen Trendartikel herstellen soll und zu welchem Preis.


Qualitätskontrolle und Mustererstellung

Bereits im Produktionsland wird die Qualität der Artikel geprüft. Neben deren Beschaffenheit werden dort vor allem die Produktionsabläufe eingehend unter die Lupe genommen. Auditoren stellen fest, ob die von OTTO vorgegebenen Sozialstandards und Umweltrichtlinien eingehalten wurden. Hansecontrol, das international anerkannte, akkreditierte Prüfungsinstitut der Otto Group in Hamburg, prüft die Artikel in Deutschland noch einmal auf Gebrauchstauglichkeit, z. B. Farbechtheit und Maßänderung bei Wäsche, und nimmt Analysen hinsichtlich gesetzlich verbotener Schadstoffe und zur Einhaltung der OTTO-Öko-Anforderungen vor. Entsprechend dem Standard Öko-Tex 100 werden Grenzwerte für Schadstoffe festgelegt. Diese werden beim Anbau, während der Produktion und Veredelung, bei der Lagerung oder während des Transports überprüft. OTTO qualifiziert seine Lieferanten auf Wunsch zu Öko-Lieferanten (Approved Eco Supplier, AES).
Bevor der endgültige Auftrag erteilt wird, senden die Lieferanten entsprechende Musterstücke zur Endabnahme an die Einkaufsleiter nach Hamburg. Dort werden sie nochmals hinsichtlich Material-Qualität, Verarbeitung, Farbe, Reißfestigkeit und Passform getestet. Ist alles für die spätere Kundenzufriedenheit überprüft, erhält der Lieferant den Auftrag: Die Produktion kann beginnen.


Produktion der Textilien

Die Lieferanten übernehmen die Schritte vom Schnitt bis zur Fertigstellung des bestellten Artikels. Hier wird genäht, gebügelt und in Folie verpackt, damit die Kleidung den Transport unbeschadet übersteht.
Die Türkei ist nach Hongkong zweitgrößter Beschaffungsmarkt im Ausland. Weit über 100 Mitarbeiter des OTTO-Büros in Istanbul organisieren seit zehn Jahren die Produktion vor Ort. Sie pflegen Kontakte, kontrollieren die Abwicklung und steuern etwaige Nachauftragsmengen.


Katalogproduktion

Mehr als 8.000 Abbildungen werden benötigt, um die Artikel ansprechend im Katalog zu präsentieren. Überall auf der Welt – von Miami bis Südafrika – werden dazu etwa 750.000 Fotos geschossen und digitalisiert nach Hamburg geschickt. Dort werden sie von Grafikern ausgewählt und in das Layout für die Katalog-Seiten eingefügt. Pro Katalog-Ausgabe müssen außerdem rund 10.000 Texte geschrieben werden. Der Druck des Katalogs beginnt ca. sechs Wochen vor Auslieferung an den Kunden. Tiefdruckereien in ganz Deutschland werden zu diesem Zweck beschäftigt. Die Verteilung des Katalogs an die Kunden wird von der konzerneigenen Logistiktochter Hermes organisiert.


Auf die Lagerhaltung kommt es an

Ein Großteil der insgesamt rund 100.000 Artikel im OTTO-Katalog wird ca. drei bis vier Wochen vor dem Erscheinen auf direktem Wege in die verschiedenen Lager in ganz Deutschland transportiert. Hier werden die Artikel noch einmal stichprobenartig auf Qualität und den vorhandenen Barcode, der zur Registrierung der Ware im Lager angebracht wird, geprüft. Stimmt etwas nicht, wird die Ware in Deutschland nachbearbeitet, um die volle Kundenzufriedenheit zu erreichen. Ist eine Nachbearbeitung nicht möglich, geht der betroffene Artikel zurück an den Lieferanten. Erst, wenn alles in Ordnung ist, kann der Artikel ins Lager aufgenommen werden. Textilien lagern in Hamburg oder im Versandzentrum Haldensleben, einem der größten und modernsten Versandzentren Europas. Besonders hochwertige Kleidung, wie z. B. Abendgarderobe oder Anzüge, werden vom Versandlager Hanau aus geliefert. Sie werden von der Hermes Logistik Gruppe hängend zum Kunden transportiert.


Anschauen und Bestelle

Ob per Katalog oder online: bei OTTO kann man rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr bestellen. 18 Callcenter bundesweit nehmen die Kundenaufträge entgegen. Ergänzend zum Katalog- und Online-Angebot gibt es den Stationärhandel in Form der rund 1.100 OTTO-Shops, in denen die Kunden neben einer attraktiven Auswahl an Artikeln aus dem OTTO-Sortiment immer auch kompetente Beratung finden.


Vom Lager direkt ins Paket

Nachdem der Kunde seine Bestellung per Telefon, Fax oder über das Internet aufgegeben hat, wird sie von einem der Callcenter-Mitarbeiter über ein spezielles EDV-Programm nachts weiter bearbeitet. In den Lagern wird die Ware je nach Größe der Artikel und dem Bestellumfang insgesamt in Tüten oder Kartons verpackt und mit einem Adressaufkleber und einer Rechnung versehen. Die Hermes Logistik Gruppe transportiert die Ware zum Kunden. Sie bietet bei der Lieferung eine beachtliche Auswahl an Services (Link zu Services unter 1.7.), wie z. B. den 24-Stunden-Service, den Feierabend-Service und den Wunschtermin-Service.



Pressekontakt:
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Unternehmenskommunikation
Tel.: 040-6461 401, Fax: 040-6461 449