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Umweltmanagement mit System


OTTO wurde 1997 als erstes Handelshaus weltweit nach dem DIN/ISO-Standard zertifiziert. Die Norm ISO EN DIN 14001 regelt als weltweit anerkannter Standard der freiwilligen Eigenkontrolle die Einführung von Umweltmanagementsystemen in Unternehmen. Unternehmen, die sich zur Einhaltung dieser Norm verpflichten, formulieren eigene Unternehmensziele im Umweltschutz, stellen zum Erreichen dieser Ziele Programme auf und entwickeln ein entsprechendes Umweltmanagementsystem. Seither konnten durch das ganzheitliche und dynamische Managementsystem die unternehmensbezogenen Umweltleistungen von OTTO stetig gesteigert werden. Externe Gutachter der DQS GmbH Frankfurt (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) stellen sicher, dass das Umweltmanagementsystem den Kriterien des international anerkannten ISO-Standards entspricht. In Betriebsrundgängen und Gesprächen mit Beschäftigten aus den verschiedenen Bereichen sowie durch Einsicht in umweltrelevante Dokumente verschaffen sich die Auditoren jährlich einen umfassenden Überblick über die Leistungen des Umweltmanagementsystems.

OTTO hat an allen sieben Standorten ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach der Norm DIN EN ISO 14001 implementiert und führt jährliche Überprüfungs-Audits durch.
Das einheitliche Engagement des gesamten Konzerns für den Umweltschutz bleibt ein wichtiges Ziel von OTTO. Darüber hinaus verfügen innerhalb der deutschen Otto Gruppe die Unternehmen Baur Versand und der Hermes Versand Service über ein eigenes zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Weitere Konzernunternehmen sollen folgen.


Umweltmaßnahmen am Standort Hamburg-Bramfeld

Die strategischen Ziele des Umweltprogramms für den Standort Hamburg-Bramfeld liegen zum einen in der Senkung des Energieverbrauchs und der Erhöhung der Energieeffizienz, zum anderen in der Abfallvermeidung und -reduzierung sowie der Abfallverwertung.

Zur Erfolgskontrolle wird der Verbrauch von Energie (Fernwärme, Strom, Gas, Heizöl) und Wasser (Trinkwasser und Regenwasser) erfasst. Zum anderen werden Zahlen für den Verbrauch an Büromaterialien und den Gebrauch an Geräten etwa bei PC-Einheiten mit Monitor erhoben. Standortbezogene CO2-Emissionen, Abwassermengen, Aufteilung der Flächennutzung, Abfallmengen und Entsorgungskosten sowie die Rücknahmequoten von Haushalts- und TV-Geräten bilden weitere Umweltkennzahlen. Für den Bereich Mobilität werden der Fahrzeugbestand des Fuhrparks sowie die Anzahl der Jobtickets (HVV-Abos) für den öffentlichen Nahverkehr ermittelt.


Umweltmaßnahmen am Standort Haldensleben
 

Seit November 2002 ist das Warenverteilzentrum Haldensleben Mitglied der Umweltallianz. Grund für die Aufnahme waren neben dem zertifizierten Umweltmanagement nach DIN ISO 14001 (seit 1999) weitere wichtige Umweltschutzleistungen:

In Haldensleben wird auf einer Fläche von 53 ha High-Tech-Architektur mit einem arbeitnehmer- und umweltfreundlichen Gesamtkonzept verbunden. Dazu gehören neben neuesten Förder- und Lageranlagen und dem Einsatz alternativer Solarenergie vor allem die großzügigen Wasserflächen (10.000 m2) und naturnahen Grünanlagen (300.000 m2). Drei Windkraftanlagen liefern etwa 1% des Strombedarfs und senken die CO2-Emission um 183 Tonnen pro Jahr. Außerdem wird mittels einer Solaranlage auf dem Dach das Wasser für die Mitarbeiterduschen erwärmt und mit diesen beiden Maßnahmen ein Beitrag zur Nutzung regenerativer Energieträger geleistet. Mit Hilfe der Regenwasserrückhaltung in großflächigen Teichen wird das Niederschlagswasser am Standort versickert.

Der Versandhandel ist naturgemäß stark transportabhängig. Beim Versandzentrum Haldensleben wird den damit verbundenen Umweltbeeinträchtigungen durch die Anlieferung von Waren über die umweltschonenden Verkehrsträger Binnenschiff entgegen gewirkt.

Eine weitere wichtige Umweltleistung ist die ständige Optimierung der Verpackung der Versandgüter. So wurden die Folien für die Hängekonfektion und die Retourenverpackung im Materialverbrauch optimiert und die Kunststoffe PVC und Styropor in den Verpackungen durch umweltverträgliche Alternativen ersetzt. In der Lagerlogistik sind Mehrwegverpackungen Standard.