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Miteinander Behinderter und Nichtbehinderter


„Vielfalt ist eine Chance” – so wird es in der täglichen Zusammenarbeit zwischen behinderten und nichtbehinderten Kollegen bei OTTO erlebt. Dazu gehört auch die Schaffung von Barrierefreiheit, nicht nur im Netz.

Die ersten Schritte waren zum Beispiel der behindertengerechte Ausbau des OTTO-Seminarhauses sowie der Einsatz eines Dolmetschers für Gebärdensprache bei den Betriebsversammlungen. Behindertenparkplätze, Rollstuhl gerechte sanitäre Anlagen, die Ausstattung der Aufzüge mit Sprachausgabe waren weitere Maßnahmen.

Da eine fundierte Ausbildung ein wichtiger Baustein der Zukunftssicherung sowohl für Behinderte als auch für Nichtbehinderte ist, legt OTTO besonderen Wert auf die Schaffung von Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten für Schwerbehinderte. Seit 2001 befinden sich bei OTTO neun schwerbehinderte Auszubildende in der Ausbildung. Zahlreiche externe Kontakte wie zum Beispiel zu „Dialog im Dunkeln e. V.” ergänzen außerhalb des Unternehmens das Spektrum des Dialogs und der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema.

Mitarbeiter mit einer Behinderung arbeiten nahezu in allen Bereichen des Unternehmens: Kundencenter, Lager Norderstedt, Expedition, Personalabteilung und, und, und. Während 1998 noch 292 Schwerbehinderte bei OTTO beschäftigt waren, sind es inzwischen 350.

Unterstützt werden diese Prozesse durch das so genannte „Sozialgesetzbuch IX”. Es sieht ein kombiniertes System aus Beschäftigtenquote (Pflichtanteil der Schwerbehinderten in einem Unternehmen) und Ausgleichsabgabe (Geldsumme für jeden nicht besetzten Schwerbehindertenplatz) vor und bringt allen Beteiligten Vorteile, wie zum Beispiel auch den Ausbau der Integrationsdienste für die Arbeitsämter, die Förderung der praxisnahen Qualifizierung sowie das Recht auf eine behindertengerechte Ausstattung des Arbeitsplatzes.

Um den Schwerbehinderten systematisch und verbindlich eine größere Chancengleichheit zu gewährleisten, hat die Schwerbehindertenvertretung zusammen mit den Arbeitgebervertretern bei OTTO Zielvereinbarungen verabschiedet.