Umweltschutz und Sozialverantwortung bei OTTO von 1969 bis heute
Unternehmerisch handeln heißt zukunftsorientiert handeln. Dabei gilt es, auch den Ausgleich zu schaffen zwischen wirtschaftlicher Fortentwicklung, sozialer Verantwortung und dem dauerhaften Erhalt der natürlichen Ressourcen und unserer Umwelt. Ein erfolgreiches Umwelt- und Sozialverantwortungsmanagement ist dynamisch und lebt von der ständigen Weiterentwicklung, von Impulsen, neuen Ideen und damit der Initiierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Nach diesem Prinzip handelt OTTO bereits seit vielen Jahren.
2007
- Der nach GRI (G3) erstellte Nachhaltigkeitsbericht „Unternehmen(s)Verantwortung. Bericht 2007“ erscheint.
- Erhöhung des Anteils schadstoffgeprüfter Textilien im Sortiment auf 98 Prozent.
- Mit der „Saison des guten Gefühls“ stellt OTTO erstmals eine gesamte Katalogsaison in den Kontext der Nachhaltigkeit.
- Einführung von so genannten „Pre-Scans“ (Vorabprüfung) für künftige Lieferanten in den Schwellen- und Entwicklungsländern sowie Ernennung eines „Asian Representative“, der sich auch von Shanghai aus auf strategischer Ebene für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei den Lieferanten einsetzt.
2006
- Der Anteil des Recyclingpapiers am internen Gesamtverbrauch beträgt beinahe 86 Prozent, darüber hinaus wurden weitere 13,5 Prozent mit FSC-zertifiziertem Papier abgedeckt.
- Steigerung der ökologisch optimierten Geräte (Waschmaschinen, Gefrier- und Kühlgeräte, Geschirrspüler, E-Herde) auf 98 Prozent am Gesamtsortiment.
2005
- Mehr als 55.000 Menschen in den Einkaufsmärkten profitieren durch bessere Arbeitsbedingungen im Rahmen des Sozialprogramms der Otto Group.
- Ausbau der Anzahl von Öko-Stammlieferanten auf 447.
- Dr. Michael Otto gründet die „Stiftung „Foundation for Sustainable Agriculture and Forestry“ (FSAF), die gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs einen Beitrag zu Armutsbekämpfung und Umweltschutz in Entwicklungsländern, speziell Afrika leisten will. „Cotton made in Africa“ ist eines der ersten Projekte der Stiftung.
2004
- Die zu beseitigende Menge Sonderabfall wird von 59 Tonnen (Stand: 2003) auf 28 Tonnen um mehr als die Hälfte reduziert.
2003
- OTTO gibt als weltweit erstes Handelsunternehmen seinen Nachhaltigkeitsbericht „Bewusstsein(s)formen“ nach GRI-Qualitätsstandard heraus.
2002
- Einführung des OTTO-Qualitätssiegels PURE WEAR für ökologisch optimierte Textilien aus Bio-Baumwolle (Nachfolger der ab 1993 angebotenen Umweltmarke „Future Collection“) im Sortiment.
2001
- OTTO verarbeitet im Geschäftsjahr 2001 533 t Bio-Baumwolle und ist damit zu diesem Zeitpunkt weltweit viertgrößter Anbieter von Produkten aus Bio-Baumwolle.
- Der transportbedingte Kohlendioxid-Ausstoß ist im Vergleich zum Basisjahr 1993 tonnagebereinigt um ca. 51,4 % verringert worden.
2000
- Herausgabe des ersten Nachhaltigkeitsberichts „Report 2000 – Nachhaltigkeit bei OTTO“.
1999
- Angebot erster FSC-Produkte im Katalog
- OTTO ist Mitinitiator des AVE-Sektorenmodells, das eine Branchenlösung für einheitliche Sozialstandards in den Einkaufsmärkten anstrebt.
1998
- Einrichtung einer 50 kW-peak-Solaranlage in Hamburg-Bramfeld als eine der größten Solaranlagen in Hamburg
1997
- Zertifizierung des Umweltmanagementsystems am Standort Hamburg-Bramfeld nach dem Standard ISO 14001 (als weltweit erstes Handelsunternehmen); das Zertifikat wird seither jedes Jahr durch ein Umwelt-Audit überprüft.
- Umstellung der internen Transportlogistik auf Mehrwegverpackungssysteme und Einsatz erster Mehrwegverpackungen in der Kundenbelieferung.
- Ernennung von rund 70 Textillieferanten zu Öko-Stammlieferanten.
- Alle im Sortiment angebotenen Kältegeräte sind FCKW- und FKW-frei.
- Beitritt von OTTO als Gründungsmitglied zur FSC-Buyers-Group „Gruppe 98“.
- Entwicklung der Sozialen Handlungsgrundsätze und ihre Verankerung im Lieferantenrahmenvertrag.
1996
- OTTO entwickelt einen eigenen „Code of Conduct“.
1995
- Mitarbeiteraktion „Umwelt braucht Partner“.
1994
- Erste Umweltprüfung der EG-Öko-Audit-Verordnung.
- Einsatz von Recyclinganteilen im Katalogpapier.
1993
- Gründung der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, die sich mit dem Schutz und Erhalt der Lebensgrundlage Wasser befasst.
1992
- Rücknahme und Entsorgung von elektronischen Großgeräten.
- Entwicklung der Öko-Textil-Materialanforderung analog dem Standard „Öko-Tex 100“.
1991
- Totale Auslistung von Echtpelzbekleidung aus dem Sortiment.
- Angebot günstiger Bus- und Bahn-Abonnements für die Mitarbeiter.
1990
- Auslistung aller Produkte aus Tropenholz (ab 1999: Angebot von Tropenholz-Möbeln mit FSC-Siegel).
- Installation einer Regenwasserrückgewinnungsanlage am Standort Hamburg-Bramfeld.
- Dr. Michael Otto erklärt in einem Schreiben an alle Lieferanten die Umweltverträglichkeit zu einem ausdrücklichen Einkaufskriterium.
1989
- Verabschiedung der OTTO-Umweltleitlinien durch den Vorstand.
- Einsatz von Recyclingpapier für den gesamten hausinternen Schriftverkehr.
- Förderung des Umweltprojektes „WWF-Artenschutzkoffer“ mit dem Ziel, Artenschutz durch anschauliches Material als Unterrichtsinhalt in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu verankern.
1986
- Umweltschutz wird ausdrückliches Unternehmensziel.
1985
- Einführung der Abfalltrennung in den Büros bei OTTO in Hamburg.
1974
- Einführung von Versandkartonagen aus Recyclingpapier.
1969
- Gründung der Werner Otto Stiftung.



