Klimaschutzstrategie
Im Rahmen seines Umweltmanagementsystems konnte OTTO die Kohlendioxid-Emissionen auf den Gebieten Standorte und Transporte bereits seit vielen Jahren erfolgreich reduzieren. So halbierte OTTO zwischen 1993 und 2005 etwa die transportbedingten CO2-Emissionen. Auf dieser Tradition aufbauend, hat der Vorstand der Otto Group im Dezember 2007 eine ganzheitliche, gruppenweit gültige Klimaschutzstrategie verabschiedet. Sie hat eine langfristige, kontinuierliche und nachhaltige Senkung der CO2-Emissionen zum Ziel: Alle wesentlichen Unternehmen der Otto Group verpflichten sich, bis zum Jahr 2020 ihre transport-, mobilitäts- und standortbezogenen CO2-Emissionen um 50 Prozent zu reduzieren. Wie bei den anderen deutschen Konzernunternehmen erfolgt die Umsetzung bei OTTO tonnage-, sendungs- bzw. flächenbereinigt auf Basis des Geschäftsjahrs 2006/07.
Die Zielsetzung der Klimaschutzstrategie geht deutlich über die bestehenden Selbstverpflichtungen aus Politik und Wirtschaft hinaus. Geprüft werden sämtliche Energie verbrauchende Posten weltweit. Zentrale Bausteine zur Umsetzung der ambitionierten Ziele im Klimaschutz an den Standorten sind die Steigerung der Energieeffizienz von Maschinen und Anlagen wie z.B. Heizungs- und Klimaanlagen, eine tageslichtabhängige Raumbeleuchtung sowie die stärkere Nutzung von erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Solarenergie und nachwachsende Brennstoffe als Ersatz für Gas. Darüber hinaus prüft OTTO Maßnahmen, die besonders im Versandhandel von großer Relevanz sind, wie zum Beispiel die weitere Minimierung der Wareneingangstransporte per Flugzeug oder die logistische Optimierung der Distributionskette.



