Der „Code of Conduct“ von OTTO – Grundlage für die Gewährleistung von Sozialstandards in den Lieferbetrieben
Heutzutage wird die im OTTO-Katalog angebotene Ware weltweit produziert. Ein großer Teil der Produktion findet derzeit in Asien statt. Dort gibt es zwar eine strenge Arbeitsgesetzgebung, die Einhaltung der Gesetze wird aber nicht kontrolliert. Als global agierendes Unternehmen sieht sich OTTO auch in der Verantwortung dafür, dass die Produktionsprozesse sozialverträglich gestaltet werden. Unser „Code of Conduct“ schreibt fest, welche Arbeitsbedingungen in den Betrieben eingehalten werden müssen, in denen OTTO seine Ware herstellen lässt. 1996 erarbeitet und 1997 erstmals angewendet, wurde unser Verhaltenskodex im November 2006 den aktuellen Gegebenheiten angepasst und entsprechend ausgeweitet.
Kernpunkte des „Code of Conduct“ sind z.B. Arbeitszeitregelungen, die Zahlung angemessener Löhne, das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit sowie das Diskriminierungsverbot. Aber auch Fragen der Arbeitssicherheit und der Versammlungsfreiheit werden geregelt. Neu hinzugekommen ist 2006 beispielsweise die Forderung, Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung zu implementieren. Konkrete Anforderungen an das Management, z.B. die Festlegung von Verantwortlichkeiten und von Prozessabläufen, sollen die Umsetzung des Sozialstandards im Unternehmen gewährleisten.
Der „Code of Conduct“ ist Bestandteil unserer Lieferantenverträge. Mit der Unterschrift unter den Vertrag verpflichtet sich der Lieferant auch zur Einhaltung des Code of Conduct. Die Umsetzung der darin festgeschriebenen Richtlinien basiert sowohl auf den Konventionen der International Labour Organisation und der Vereinten Nationen als auch auf der nationalen Gesetzgebung des jeweiligen Produktionslandes.
Den gesamten „Code of Conduct“ zum Downloaden finden Sie hier.



